Wir bauen für Berlin, für unser Wasser und für Sie!

Wir garantieren Ihnen eine einwandfreie Trinkwasserversorgung und eine ebenso reibungslose Abwasserentsorgung – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Dazu ist es wichtig, die Wasser- und Abwasserleitungen der Stadt „in Schuss“ zu halten. Wenn wir jährlich an etwa 600 bis 800 Standorten in Berlin Kanäle und Rohre reparieren oder erneuern, lassen sich Störungen leider nicht immer vermeiden. Wir versuchen jedoch, Unannehmlichkeiten zu beseitigen oder zumindest so gering wie möglich zu halten.

Hier zeigen wir Ihnen eine Auswahl unserer größten aktuellen Bauvorhaben.

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Rohrbruch in Karow – Wasserversorgung wiederhergestellt

Am 12. September 2016 ist gegen 23.30 Uhr eine Hauptleitung unseres Trinkwassernetzes neben der Straße 52 in Karow gebrochen. Dadurch kam es in Teilen der Bezirke Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Lichtenberg zu Druckabfall und zum Ausfall der Wasserversorgung. Mehrere 1.000 Haushalte waren betroffen. Am Morgen des 13. September war die Wasserversorgung gegen 3.30 Uhr über das Leitungsnetz wiederhergestellt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 20. September 2016.

Bauarbeiten am Mariendorfer Damm (Mariendorf)

Die Bauarbeiten am Mariendorfer Damm werden auf der Fahrbahn stadtauswärts noch bis Ende des Jahres andauern. Im Rahmen einer nun vorgezogenen Investitionsmaßnahme sanieren die Berliner Wasserbetriebe dort auf einer Länge von rund 400 Metern zwei Abwasserdruckleitungen (ADL).

Die beiden stadteinwärts führenden Fahrspuren sind wie geplant seit 31. August wieder freigegeben. Dabei wird der Verkehr in Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin zweispurig stadteinwärts geleitet. Die stadtauswärts führende Umleitung ab Kaiserstraße über die Rathausstraße bleibt bestehen.

Nach dem Rohrschaden an einer einen Meter starken Abwasserdruckleitung am 5. August laufen die Arbeiten auf dem Mariendorfer Damm zwischen Prühßstraße und Richterstraße auf Hochtouren. Im Zwei-Schicht-Betrieb (6-22 Uhr, sonnabends 6-18 Uhr) wird u.a. die unterspülte Fahrbahn stadtauswärts wieder hergerichtet - diese Arbeiten sind Ende August abgeschlossen.

Geplante Investitionsmaßnahme vorgezogen

Parallel dazu wurde nicht nur der eigentliche Rohrschaden behoben sondern auch begonnen, die havarierte ADL und eine parallel verlaufende Ersatzleitung ebenfalls auszutauschen. Dies geschieht nun auf einer Länge von rund 400 Metern bis zur Kreuzung Mariendorfer Damm/Alt-Mariendorf. Dazu ziehen die Berliner Wasserbetriebe eine ohnehin geplante Investitionsmaßnahme vor. Diese Bauarbeiten werden bis Jahresende dauern, da beide Leitungen so eng nebeneinander liegen, dass sie nur nacheinander ausgetauscht werden können.

Um die Entsorgung des Abwassers zum Klärwerk Waßmannsdorf zu gewährleisten, muss außerdem eine dieser Leitungen ständig in Betrieb sein. Zur Sicherung dieser Entsorgungsleistung wird über die gesamte Strecke der Baustelle außerdem eine oberirdische Ersatzleitung verlegt. Die stadteinwärts führende Fahrbahn wird während des gesamten Zeitraums von diesen Arbeiten nicht betroffen sein; die Verkehrsführung in der Bauphase stimmen die Berliner Wasserbetriebe derzeit mit der Verkehrslenkung Berlin ab.

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf 4 Millionen Euro und sind Teil einer umfassenden Sanierungsstrategie für das Wasser- und Abwassernetz der Stadt, in das die Berliner Wasserbetriebe jährlich mehr als 150 Millionen Euro investieren. Bis 2021 plant das Unternehmen, insgesamt 2,1 Milliarden Euro in Anlagen und Netze zu investieren.

Trinkwasserleitungen werden ausgewechselt (Prenzlauer Berg)

Vom 30. März bis zum 23. September 2016 wechseln wir in Prenzlauer Berg, Storkower Straße/Ecke Kniprodestraße, Trinkwasserleitungen DN100/150/200 auf einer Länge von ca.160 Metern aus. Die Baumaßnahme erfolgt in offener und geschlossener Bauweise.

Mit Verkehrsbeeinträchtigungen ist zu rechnen

Der Baubereich befindet sich im Kreuzungsbereich Storkower Straße/Ecke Kniprodestraße. Da Baugruben sowohl auf dem Gehweg als auch auf der Fahrbahn angelegt werden, sind die Fahrspuren während der drei Bauphasen für den Verkehr verringert. Dadurch kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Neue Leitungen und Gleise für Friedrichshagen (Köpenick)

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Die Berliner Wasserbetriebe verpassen ihrer Infrastruktur in Friedrichshagen eine Frischzellenkur. Bis Ende 2017 und mit einem Investitionsaufwand von rund 10,5 Mio. Euro werden rund 13,6 Kilometer Kanäle und Rohre sowie hunderte Schächte und Gullys erneuert.

Mit ca. 9,1 Kilometern Schmutz- und Regenwasserkanälen wird der größte Teil der Arbeiten mit grabenlosen Techniken erledigt. Dabei werden in die gereinigten alten Kanäle Kunststoffrohre eingezogen, die sie wieder für Jahrzehnte fit machen. Rund 4,5 Kilometer Leitungen werden in offenen Baugräben ausgewechselt.

Baustart ist im Mai 2016 am Müggelseedamm. In diesem Jahr wird auch am Fürstenwalder Damm sowie in den Wohngebieten beiderseits der Bölschestraße gearbeitet. Diese Magistrale selbst wird dann 2017 in Angriff genommen.

Damit Umleitungen und die Wiederherstellung von Straßen und Wegen so effizient als möglich geschehen können, synchronisieren die Berliner Wasserbetriebe und die BVG, die für ihre Straßenbahnen neue Gleise und Fahrleitungen baut, ihre Arbeiten mit Hilfe eines gemeinsamen Projektsteuerers und Verkehrsplaners.

Vergrößerung des Mischwasserkanals unter Halleschem Ufer und Wilhelmstraße (Kreuzberg)

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Um bei Starkregen besser gegen Überläufe aus der Kanalisation in die Gewässer gewappnet zu sein, vergrößern die Berliner Wasserbetriebe zwischen Anfang März und Ende November 2015 einen Mischwasserkanal unter dem Halleschen Ufer und der Wilhelmstraße in Kreuzberg. Dieser wird auf einer Länge von knapp 220 m auf einen Durchmesser zwischen 100 und 120 cm erweitert und damit teilweise mehr als verdoppelt. Im Anschluss daran wird ab Dezember 2015 der Notüberlauf für den neuen Mischwasserkanal in den Landwehrkanal unter dem U-Bahn-Viadukt erneuert. Dieses Vorhaben dauert ein Jahr.

Verkehrsbeeinträchtigungen bis Dezember 2016

Um die Durchführung der geplanten Bauvorhaben zu ermöglichen, wird die Verkehrsführung der nördlichen Fahrbahn des Halleschen Ufers vor der Kreuzung Wilhelmstraße auf eine provisorische Straße – auf der Trasse des bisherigen Bürgersteigs – verschwenkt. Abgestimmt mit der Verkehrslenkung Berlin, der BVG sowie dem Wasser- und Schifffahrtsamt wird so jederzeit eine zweispurige Verkehrsführung gewährleistet.

Erweiterung des Klärwerks Waßmannsdorf (bei Schönefeld)

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Kontinuierlich muss in die Aufbereitungstechnik der Klärwerke investiert werden, um die Überwachungswerte für die Einleitung des gereinigten Abwassers in die Gewässer sicherzustellen. Schwerpunkt der mittelfristigen Investitionen ist daher die Erweiterung des Klärwerks Waßmannsdorf bei Schönefeld. Dies wird eine der umfangreichsten Investitionen der Berliner Wasserbetriebe in den kommenden Jahren sein.

In den Jahren 2014 bis 2017 planen wir den Ausbau der Kläranlage auf 230.000 m3 pro Tag (Trockenwetterfall). Von 2018 bis 2020 ist die Bauausführung vorgesehen, die Inbetriebnahme für das Jahr 2021. Mit zahlreichen Erneuerungsinvestitionen verbessern wird zudem die Erhaltung der Bausubstanz, erreichen höhere Energieeinsparpotenziale und können Geruchsstoffe weiter reduzieren.

Wir werden Sie über den Fortgang der Planungen und den Beginn der Baumaßnahmen kontinuierlich informieren. Auch im Jahr 2015 planen wir für Sie einen Tag der offenen Tür im Klärwerk Waßmannsdorf.

 

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