Regenwasserbewirtschaftung

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Die Regenwasserbehandlung von Berlin

Regenwasser schwemmt Nähr- und Schadstoffe von der Straße in die Kanalisation und anschließend in die Berliner Gewässer. Unsere Regenwasserbewirtschaftung sorgt mit innovativen Baumaßnahmen und Verfahren dafür, dass Spree- und Havelwasser deutlich verbessert werden.

Pro Jahr gelangen rund 37 Millionen Kubikmeter Regenwasser und bei Wolkenbrüchen weitere rund sechs Millionen Kubikmeter Mischwasser mit organischen Schmutz- und Nährsstoffen (z. B. Reifenabrieb, Hundekot) und 40 Tonnen Nährstoffe (z. B. Phosphorverbindungen etwa durch Abwasser, Laub und Blütenstaub) mit der Regenkanalisation bzw. durch überlaufende Mischwasserkanäle in die Berliner Gewässer. Dies belastet insbesondere Spree, Havel und Schifffahrtskanäle sehr, da sie nur langsam fließen und im Sommer wenig Wasser führen.
Die Stoffe lassen Algen wachsen, trüben das Wasser und zehren Sauerstoff, was oft Fischsterben verursacht.

Diesem Effekt wirken wir durch den Bau von Mulden-Rigolen-Systemen, Sicker-, Speicher- oder Klärbecken, Stauraumkanälen, Bodenfiltern, Gründächern, computergesteuerten Wehren in Kanälen und einem innovativen Leitsystem zur integrierten Steuerung des Berliner Abwassersystems entgegen, um eine weitere deutliche Verbesserung des Spree- und Havelwassers zu erreichen.

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