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Feld mit Retentionsbodenfilter

Retentionsbodenfilter

Retentionsbodenfilter reinigen verschmutztes Regenwasser von stark befahrenen Straßen und Gewerbeflächen, indem sie mithilfe eines Substrats und Schilfpflanzen lösbare Verunreinigungen aus dem Wasser filtern und zurückhalten. 

Die Berliner Wasserbetriebe haben vier von zehn geplanten Retentionsbodenfiltern am Biesdorfer Baggersee, in Adlershof, in Blankenburg und am Halensee gebaut. Sie reinigen verschmutztes Regenwasser von stark befahrenen Straßen und Gewerbeflächen vor der Einleitung in Gewässer. Die Anlagen dienen dem Ziel eine gute ökologische Gewässerqualität im Spree-Havel-Flusssytem bis 2015 zu erreichen. Bislang genügt in diesem Berliner System einzig der Tegeler See diesen Kriterien.

Die Filter sind mit einem mineralischen Substrat belegt und mit Schilf bepflanzt. Das in den Kanälen gesammelte Regenwasser fließt zuerst in ein Becken, in dem sich der mitgeschwemmte Schmutz absetzt. Im eigentlichen Filter werden dann die gelösten Verunreinigungen wie Phosphor, Stickstoff und Schwermetalle im Substrat und in den Pflanzen gebunden. Die Schilfpflanzen sorgen dafür, dass der Filter nicht verstopft. Nach der Passage des Filters ist das Wasser dann von 80 Prozent der abfiltrierbaren Stoffe – an ihnen lagern sich u.a. Schwermetalle an – und von 70 Prozent der Phosphorverbindungen befreit.

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