Virtuelles Wasser birgt wertvolles Sparpotenzial

Etwa 110 Liter Trinkwasser gebrauchen wir täglich. Zum Putzen, Kochen, Duschen, Spülen, Sprengen oder Baden. Unterm Strich macht das aber nur einen geringen Teil unseres gesamten Wassergebrauchs aus. Der größte Anteil wird für die Herstellung von Konsumgütern genutzt. Eine aktuelle Studie zeigt, dass jeder von uns täglich etwa 5.300 Liter sogenanntes virtuelles Wasser gebraucht. Eingesetzt wird es in anderen Ländern – unter anderem für die Produktion von Fleisch, Obst, Kleidung oder die Durchführung von Dienstleistungen.

Virtuelles Wasser Beispiele Oft schlägt der indirekte Wasserverbrauch stärker zu Buche als Trinken oder Duschen. Dem lässt sich durch den Einkauf regionaler Produkte vorbeugen.

Ein Beispiel:

Wer außerhalb der Saison Erdbeeren oder Spargel genießen möchte, greift z. B. zu Importen aus Südspanien, Marokko oder Peru. In diesen Regionen herrscht Wassermangel. Die Bewässerung der riesigen Erdbeer- und Spargelfelder – unter anderem durch illegal gebohrte Brunnen – lässt den Grundwasserspiegel weiter sinken. Ein Teufelskreis.

Unser Tipp: Greifen Sie zu heimischen Produkten. Durch den Einkauf regionaler Saisonware reduzieren Sie Ihren indirekten Wassergebrauch. Auch das schont die Umwelt und schützt die Ressource Wasser. Und zwar weltweit.

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