Aktuelle Forschungsprojekte

Die Berliner Wasserbetriebe forschen in verschiedenen Themenfeldern entlang des Wasserkreislaufs. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Instituten, Behörden und Unternehmen schafft dabei eine Brücke zwischen Theorie und Praxis, verkürzt die Entwicklungszeiten drastisch und ermöglicht den Zugang zu Fördermitteln. Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Forschungsprojekte.

Gewässerbewirtschaftung

In Berlin befinden sich viele Gewässer in einem mäßigen ökologischen Zustand, da sie durch Abwassereinleitungen und Freizeitnutzung überlastet sind. Seit vielen Jahren wird die Eutrophierung durch gezielte Phosphorentfernung erfolgreich verringert. Weitere Verfahren werden untersucht. Die Stadt sichert sich mit der Oberflächenwasseraufbereitungsanlage ihre eigene Ressource, da das Grundwasser künstlich aus diesen Gewässern angereichert wird.

ELaN

ELaN

Entwicklung eines integrierten Landmanagements zur nachhaltigen Wasser- und Stoffnutzung in Nordostdeutschland

NITROLIMIT

NITROLIMIT

Stickstofflimitation in Binnengewässer – Ist Stickstoffreduktion ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar?

Teaser Flusshygiene

FLUSSHYGIENE

Untersuchung hygienisch relevanter Mikroorganismen und Krankheitserreger in multifunktionalen Gewässern und Wasserkreisläufen

MiWa

MiWa

Mikroplastik im Wasserkreislauf – Probenahme, Probenbehandlung, Analytik, Vorkommen, Entfernung und Bewertung.

Wassergewinnung

Die Berliner Wasserbetriebe betreiben ca. 650 Brunnen zur Trinkwassergewinnung. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen wie z. B. Klima und Demografie verändern – Wasser soll weiterhin ausschließlich auf natürlichem Wege aufbereitet und ohne Desinfektion verteilt werden.

Mikrobielle Verockerung

Mikrobielle Verockerung

Brunnen, Rohwasserleitungen und Pumpen unterliegen Alterungsprozessen durch Ablagerung von Ocker, die durch Eisenbakterien verursacht werden.

ENERWAG

ENERWAG

Energieeffizienz in der Wassergewinnung nachhaltig verbessern

Wasseraufbereitung

Die Berliner Wasserbetriebe setzen auf vorsorgenden Schutz der Trinkwasserressourcen. In Forschungsprojekten werden bereits heute die Barrieren während der Bodenpassage genau untersucht, um Umweltstoffe, wie Bakterien, organische Kohlenstoffe und Spurenstoffe zu finden und zu analysieren. Dabei ist die Kenntnis der Prozesse Voraussetzung, um die natürlichen Systeme zu optimieren und im Bedarfsfall zukünftig mit technischen Maßnahmen sinnvoll zu koppeln.

ASKURIS

ASKURIS

Im Projekt werden Vorkommen, Analyse, Bewertung und Entfernung von Spurenstoffen im Wasserkreislauf untersucht. 

TrinkWave

TrinkWave

Planungsoptionen und Technologien der Wasserwiederverwendung zur Stützung der Trinkwasserversorgung in urbanen Wasserkreisläufen 

Trinkwasserverteilung

Das Berliner Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität. Vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn durchläuft es ein 7.900 Kilometer langes Netz. Auf diesem Weg muss es den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen und darf zu keinem Zeitpunkt die menschliche Gesundheit gefährden.

Smart-Online WDN

SMaRT-Online WDN

Für die fortlaufende Überwachung und Sicherung der Trinkwasserqualität wird eine kontinuierliche und zeitnahe Untersuchung benötigt.

erdverlegte Armatur

Zustandsorientierte Instandhaltung erdverlegter Armaturen

Erdverlegte Armaturen im Wasserverteilungsnetz sind oft mehr als 100 Jahre eingebaut und müssen im Ernstfall reibungslos funktionieren.

Trinkwassergebrauch und Stoffeintrag

Berliner Trinkwasser ist ein reines Naturprodukt. Durch den Menschen werden nun beim Gebrauch Medikamente, Reinigungsmittel oder ähnliche Substanzen hinzugeführt. Einige Schadstoffe, die wir in den Wasserkreislauf eintragen, können durch die heutigen Reinigungsverfahren nicht vollständig abgebaut werden. Deshalb müssen Forscher Verfahren entwickeln und verbessern, um diese Stoffe zu finden, zu bewerten und zu entfernen.

Toximeter

Toximeter

Toxizitätsmessungen zur Bewertung des Risikos gewerblicher Abwässer für die Abwasserreinigung

Abwasserableitung & Regenwasserbewirtschaftung

Die demografischen und klimatischen Veränderungen stellen die zukünftige Abwasserentsorgung städtischer Gebiete vor neue Herausforderungen. Fokus der Forschung liegt u.a. auf der Entwicklung intelligenter Systeme innerhalb der Abwasserinfrastruktur und einer nachhaltige Bewirtschaftung.

KURAS

KURAS

Über- und Unterlastsituationen bedürfen der Optimierung in Hinblick auf Gewässerschutz, Kosten und intelligente Vernetzung aller Pumpstationen.

AUZUKA

AUZUKA

Automatische Zustandsanalyse des Kanalnetzes durch virtuelle Begehung

DSWT

DSWT

Dezentrale Reinigung von Straßenabflüssen.

Abwasserreinigung

Die Klärwerke reinigen jeden Tag rund 600.000 Kubikmeter Abwasser. Neben den mechanischen Verfahrensstufen (Rechenanlage, Sandfang, Vorklärung) und biologischen (Belebungsbecken, Nachklärbecken) werden mit modernen Verfahrenstechniken zur biologischen Nährstoffentfernung die gesetzlichen Grenzwerte für das gereinigte Abwassers bei unseren Klärwerken eingehalten. Ziel von Forschungsprojekten in diesem Bereich wird es sein, zukünftige strengere Anforderungen für Nährstoffe kombiniert mit organischen Spurenstoffen erfüllen zu können, um die Umwelt zu schützen.

IST4R

IST4R

Die vierte Reinigungsstufe soll das Vorkommen von Phosphor, schwer abbaubaren Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen verringern.

AquaNES

AquaNES

Demonstration der Synergien von naturnahen und technischen Prozesskombinationen für die Wasseraufbereitung

Schlammbehandlung

Der Klärschlamm als Abfall der Abwasserreinigung wird in Faulbehältern unter Ausschluss von Sauerstoff einer kontrollierten Faulung unterzogen. In der Zukunft werden Gesetze erwartet, die für Klärschlamm eine weitergehende energetische sowie stoffliche Verwertung fordern – wie z. B. Nährstoffrecycling. Das Ziel der Berliner Wasserbetriebe ist eine langfristige Sicherstellung der Klärschlammentsorgung unter optimaler Energienutzung (Faulgas, Elektrizität, Abwärme), um dadurch CO2-Emissionen zu vermindern. Dabei muss diese auch mit zukünftigen Verfahren wirtschaftlich sein.

CARISMO

CARISMO

Vom Klärwerk zum Kraftwerk - Abwasser als erneuerbare Energiequelle

POWERSTEP

POWERSTEP

Großtechnische Demonstrationsversuche von energiepositiven Klärwerkskonzepten

Themenfeldübergreifend

Berlin wächst. Dabei soll die Stadt klimaneutral, energieeffizienter und sicherer werden. In unserer komplexen und dynamischen Gesellschaft sowie in Zeiten klimatischer und demografischer Veränderungen, stellt das eine große Herausforderung dar. Die Berliner Wasserbetriebe unterstützen die Entwicklung Berlins zu einer Smart City und schauen übergreifend und gezielt auf ihre Prozesse. Schwerpunkte sind dabei die Bereiche Klimaschutz, Energieoptimierung und Sicherheit. Innovative Ideen, um Flächen multifunktional zu nutzen, sind gefragt.

WindNODE

WindNODE

Das Schaufenster für intelligente Energie aus dem Nordosten Deutschlands – Erzeuger und Verbraucher im Gleichgewicht.

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