Pressemitteilung vom 13.06.2016

Euro2016: Nach dem Spiel ist vor dem Spül

Nachspül auf bwb.de mit Spülanalysen und dem „Aktuellen Spülstudio“

Nach dem Spiel ist vor dem Spül. Für die Berliner Wasserbetriebe ist die Fußball-EM doppelt spannend. Wir fiebern genauso mit wie die Fans, was zur EM ja faktisch alle sind. Und bevor die in der Halbzeit oder nach dem Spiel auf den Spülknopf drücken lassen wir schon unsere Pumpen hochlaufen. Denn wir wollen nicht nur ein rauschendes Fußballfest, sondern auch, dass es überall druckvoll aus dem Rohr rauscht, wenn ganz Berlin aufs Örtchen eilt.

Wie das läuft, das zeigen wir in unserem Klassiker, der Spülanalyse auf www.bwb.de. Dort lässt sich das Wasser-Gebrauchs-Verhalten fußballaffiner Großstädter am Spültag beobachten und ablesen, was sich bis zur Pause oder bis zum Schluss so anstaut und wie sich das „Grundrauschen“ verändert.

Erstmals zur Begegnung Deutschland-Polen senden wir auf bwb.de und Facebook zu ausgewählten Spielen am Folgetag das weltweit erste „Aktuelle Spülstudio“. Thomas Wosch (RadioEins) und Jens Feddern, Chef der Berliner Wasserversorgung, reflektieren Spiel und Spül, fachsimpeln über Pipi-Tasten und erinnern („Schön war´s gell?“) an steilste Kurven zu Zeiten, als Kuli, Thoelke und zuletzt Lena noch nationale Ereignisse waren.

Wenn der Schiri pfeift, geben wir alles

Spannung und Bierkonsum gehen beim Fußball oft parallel. Wenn dann der Schiri abpfeift, rennen alle aufs Klo und lassen den Wasserabsatz in die Höhe schnellen und Schmutzwasser in die Tiefe rauschen. Dann sind unsere Mitarbeiter großzügig im Geben und hart im Nehmen. Unsere Spülanalyse zeigt die Wassernutzung in Berlin – vor, während und nach dem Spiel. Beim WM-Finale 2014, als Deutschland Argentinien mit 1:0 schlug, vervierfachten sich die Spülstände zur Pause und nach 90 Minuten.

Selbst die Verlängerungspause war damals noch für eine Verdoppelung gut. Der Spültrieb hält allerdings nur wenige Minuten, so lange, bis die Blasen leer und die Spülkästen wieder voll sind. Aber er ist so heftig, dass die Druckautomatik in den Wasserwerken überfordert wäre, weshalb dann in den Schaltwarten von Hand gesteuert wird – mit dem linken Auge am Druck- und Mengenmesser und mit dem rechten Auge am Fernsehschirm.

Die Spülanalyse wartet auch mit Vergleichsspülanalysen von der WM 2014 auf: www.bwb.de/spuelanalyse sowie auf www.facebook.com/BerlinerWasserbetriebe.

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