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Aufsichtsrat beschließt Trennung von Stamm- und Wettbewerbsgeschäft

Pressemitteilung vom 10.06.1998

Der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe (BWB) hat am 10. Juni 1998 die Voraussetzungen zur Gründung einer Aktiengesellschaft beschlossen, unter deren Dach die wesentlichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften der BWB zusammengefaßt werden sollen. Dazu erklärt Wirtschaftsstaatssekretär Dieter Ernst für den Aufsichtsratsvorsitzenden, Senator Elmar Pieroth: ,,Mit diesem Beschluß stellen die BWB die saubere Trennung von Stamm- und Wettbewerbsgeschäft her. Auch für die Kunden der BWB wird damit eindeutig klar, daß sie durch die Aktivitäten der Wasserbetriebe auf neuen Märkten und Geschäftsfeldern nicht belastet werden können und ihnen daraus kein Risiko entstehen kann." Alle Anteile der AG wird die BWB Anstalt öffentlichen Rechts halten. Staatssekretär Ernst: ,,Damit ist keine Privatisierung oder Teilprivatisierung der BWB-Wettbewerbsfelder beabsichtigt." Mit der neuen Struktur werden Synergien zwischen den Tochtergesellschaften erschlossen und entstehen verbesserte Management und Entscheidungs-Strukturen. Die AG soll künftig u.a. folgende Unternehmen bzw. Beteiligungen führen:

  • SVZ Schwarze Pumpe GmbH
  • SHW-Gruppe
  • Umwelt Consult Berlin GmbH
  • BerliKomm GmbH
  • Hume Rohr GmbH
  • die Auslandsbeteiligungen in Ungarn, Polen und China

Die Anteile der BWB an den Gesellschaften Klärwerk Wansdorf GmbH, Wasser Nord GmbH & Co, an Zweckverbänden im Berliner Umland sowie kleine Beteiligungen wie etwa an der Partner für Berlin GmbH oder der GWZ Gas- und Wasser Zentrum KG verbleiben bei den BWB Anstalt öffentlichen Rechts.

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