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Museum im Wasserwerk
Wasser für Berlin: Unser Museum im Wasserwerk
Eine Hauptstadt wie Berlin war und ist auf die Versorgung mit Trinkwasser angewiesen. Keine leichte Aufgabe. Wie diese Aufgabe in der Vergangenheit gelöst wurde, können Sie im Museum im Wasserwerk sehen.
Original-Schauplatz
In einem Teil des still gelegten Wasserwerks Friedrichshagen, direkt am Müggelsee gelegen, befinden sich in historischen Gebäuden das Museum, das historische Archiv und die historische Fotosammlung der Berliner Wasserbetriebe.
Immer informiert
Wie konnte eine so große Stadt wie Berlin, die zeitweise mehr als 4 Millionen Einwohner zählte, mit Wasser versorgt werden? Welche Probleme gab es dabei? Wie stand es um die Hygiene? Und was passierte mit dem Abwasser dieser stetig wachsenden Metropole? Die ständige Ausstellung „Wasser für Berlin“ veranschaulicht und dokumentiert dies vom Bau des ersten Wasserwerks 1856 bis zur Spaltung Berlins 1949.
Erlebnis Technik
Kernstück der Ausstellung ist die original erhaltene Maschinenhalle mit drei stehenden Verbundkolbendampfmaschinen von 1893, die bis 1979 ihren Dienst versahen.
Im Freigelände sind historische Handständerpumpen, Absperrschieber und große Rohrleitungen aus der Zeit der Jahrhundertwende sowie die Nachbildung eines Kanalprofils ausgestellt. Ein 1904 gebauter und 1995 restaurierter Sammelbrunnen zeigt die Grundwassergewinnung des Wasserwerks am Müggelsee.
Zusätzlich informiert: Die Sonderausstellungen
Technik unter Denkmalschutz
Seit Mai 1997 gibt es die Möglichkeit, mehr über die historischen Anlagen zur Wasserversorgung und Stadtentwässerung zu erfahren. Diese zeugen auf eindrucksvolle Weise vom damals erreichten technischen Stand.
Zeugnisse der Spaltung -
Kanalisation im geteilten Berlin
Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls im November 2009 startete die Ausstellung, die mit Fotos, Dokumenten und Exponaten ein besonderes Kapitel der Spaltung Berlins beleuchtet: Die Teilung der Stadt im Abwasserbereich.

