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Abwasserbehandlung
Oberflächenwasseraufbereitung
Oberflächenwasser-Aufbereitung und Phosphor-Elimination
Rund 37 Millionen Kubikmeter gereinigtes Abwasser - so genanntes Klarwasser - von einer Dreiviertelmillion Menschen wird pro Jahr im Klärwerk Schönerlinde über den Nordgraben in den Tegeler See geleitet.
Nahe dem Tegeler Hafen befindet sich die architektonisch anspruchsvolle Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel. In dieser Anlage werden aus dem Zufluß aus Nordgraben und Tegeler Fließ in vier Schritten durch Flockung, Fällung, Sedimentation und Filtration, Phosphorverbindungen und Schwebstoffe jeweils um bis zu 99 Prozent auf 0,01 g/m³ bzw. auf 0,2 mg/l reduziert.
In der OWA Tegel wird neben dem Schönerlinder Klarwasser auch Havelwasser gereinigt, das aus der Oberhavel über eine Seeleitung in den Zulauf der OWA gepumpt wird. Dadurch wird der See stärker durchströmt, der Wasseraustausch trägt auch dazu bei, dass sich die Sichttiefe im Tegeler See in den vergangenen Jahren von wenigen Zentimetern auf rund drei Meter verbessert hat. Der Tegeler See ist mit einer Sichttiefe von fast drei Metern eines der saubersten Berliner Gewässer und erfüllt die Gewässergüteklasse II.
Mit der gleichen Technik befreit die Anlage in Beelitzhof (OWA Beelitzhof) seit 1981 Wannseewasser von Phosphorverbindungen, bevor es in die Grunewaldseenkette zur Regulierung des Wasserstandes gepumpt wird.
