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Energie aus Fett

Fett ist für uns ein wichtiger Rohstoff. Zwar ist es in der Kanalisation unerwünscht, da es sie verstopft und den Beton angereift. Im Klärwerk jedoch liefert uns Fett sehr viel Energie. Fett hilft uns dabei, dass wir unseren Strombedarf zu einem großen Teil selbst decken können.

Fette, die vor allem in der Gastronomie anfallen, wenn sie mit dem Spülwasser in die Kanäle gelangen, stinken und verstopfen die Kanäle. Außerdem faulen sie zu  Schwefelsäure und korrodieren damit die Betonschächte. Deshalb wollen die Berliner Wasserbetriebe das Fett gar nicht erst im Abwasser haben.

Fette verbessern die Energieausbeute im Klärwerk

Fette aus Abscheideranlagen der Gastronomie  sind dagegen in den Klärwerken höchst willkommen. Denn Fett kann energetisch genutzt werden. Im Klärwerk Waßmannsdorf wird es zum Klärschlamm dazugegeben. Es erhöht die Gasausbeute in den Faultürmen. Unterm Strich kann so in der Energiebilanz der Wasserbetriebe durch verminderten Einsatz fossiler Energieträger jährlich eine CO2-Einsparung von 1.000 Tonnen erreicht werden. Und wenn die Berliner Wasserbetriebe genügend alte Fette zusammenbekommen - eine entsprerchende Aktion läuft zurzeit - , dann lohnt sich ein Umbau an der Ruhlebener Klärschlammverbrennung, in dessen Folge Fett dann Heizöl als Energieträger ablöst.

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