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Leistungen für Gewerbe, Industrie und Kommunen
Mineralischer Langzeitdünger
Berliner Pflanze
Der mineralische Langzeitdünger aus Klärschlamm
Phosphor wird von Pflanzen über den Boden aufgenommen und muss diesem regelmäßig wieder zugeführt werden. Doch die wirtschaftlich nutzbaren Phosphorressourcen der Erde sind begrenzt. Die Berliner Wasserbetriebe haben dagegen eine Lösung zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt.
Die Berliner Wasserbetriebe haben ein Verfahren entwickelt, wie Phosphor - das im Abwasser enthalten ist - zu einem Düngemittel weiterverarbeiten kann. Das Salz, das bei diesem Prozess entsteht, ist Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP) - unser Produkt Berliner Pflanze. Es hat 2008 eine Zulassung als Phosphordünger gemäß Düngemittelverordnung erhalten und wird an Großkunden aus der Industrie und Landwirtschaft sowie Großgärtnereien abgegeben.
Das Verfahren zur Herstellung von Magnesium-Ammonium-Phosphat ist ein Patent der Berliner Wasserbetriebe. Mikroorganismen, die in der biologischen Klärstufe der Klärwerke vorkommen, verwandeln den gebunden Phosphor im Abwasser in frei verfügbaren Phosphor. Dieser wird mit Magnesium-Salzen ausgefällt und in kristalliner Form aus dem Prozess entfernt.
Die Kombination aus wichtigen Nährstoffen und die kristalline Eigenschaft von Berliner Pflanze sind eine optimale Grundlage für die Verwendung als Langzeitdünger. Die leichte Ausbringung aufgrund der Schütt- und Streueigenschaften macht es auch für technische Ausbringungsarten interessant.
85 Prozent des Phosphors können von den Pflanzen aufgenommen werden. Die Grenzwerte für Schwermetalle liegen weit unter den zulässigen Werten. Das Produkt wird regelmäßig nach den gesetzlichen Verordnungen untersucht. Dabei werden die gleichmäßige Zusammensetzung und die Qualität, d.h. die Einhaltung der Grenzwerte kontrolliert.
Berliner Pflanze hat sich in seiner Zusammensetzung als hervorragender mineralischer Dünger bewiesen:
| Zusammensetzung | |
| Magnesium | Mg 4-6 % |
| Stickstoff | N 5-8 % |
| Phosphor | P 12-16 % |
| außerdem: | 20 % Organik (organische C-Verbindungen) |
| 20 % am Kristall gebundenes Wasser | |
| 10 % Carbonate (anorganische C-Verbindungen) | |
| ca. 10 % andere Mineralien wie z.B.Calcium, der Rest sind Spurenstoffe | |

