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E-Mobility
E-Mobility
Anfang September 2008 starteten die Aktiengesellschaften RWE und Daimler ihr Gemeinschaftsprojekt „E-Mobility“ für klimafreundliche Elektroautos, die lokal emissionsfrei fahren, weniger abhängig von fossilen Brennstoffen sind und somit ihren Beitrag zum hiesigen Umweltschutz leisten.
Während Daimler im Rahmen des Projektes mehr als 100 Fahrzeuge stellt, übernimmt RWE die Entwicklung, den Aufbau und den Betrieb der Ladeinfra-
struktur mit rund 500 Stromladepunkten, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Eine der wichtigsten Fahrzeuginnovationen ist die speziell für den automobilen Einsatz entwickelte Lithium-Ionen-Batterie, die nicht nur eine größere Reichweite bei einer kürzeren Ladezeit aufweist, sondern zudem noch klein und leicht ist.
RWE und Daimler sind außerdem an einer internationalen Standardisierung der Schnittstelle zwischen Ladeinfrastruktur und dem Fahrzeug interessiert. Ziel ist
es, dass sämtliche Elektrofahrzeuge mit jeglichen Ladestationen verschiedener Anbieter kompatibel sind.
Um ein weiteres Zeichen für den Umweltschutz zu setzen, beteiligen sich auch die Berliner Wasserbetriebe an diesem Projekt. Eine Kooperationsvereinbarung mit RWE über die Aufstellung zweier Ladestationen bei den Berliner Wasserbetrieben wurde bis zum 31. Dezember 2012 verlängert. Des Weiteren soll die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge getestet werden. Aus diesem Grund stellt Daimler den Berliner Wasserbetrieben für eine Laufzeit von insgesamt vier Jahren den E-Smart zur Verfügung, der im Bereich des Kundenmanagements eingesetzt werden wird.
Darüber hinaus nutzen die Wasserbetriebe seit Herbst 2009 einen mit Wasserstoff betriebenen HydroGen 4 von General Motors. Das Brennstoffzellen-Auto wurde dem Unternehmen vom Gesellschafter Veolia zur Verfügung gestellt hat.
Derzeit gehören 24 Erdgas-Autos zur Gesamtflotte von insgesamt 883 Pkw, Transportern und Lkw, die Lieferung von 14 weiteren Erdgasautos steht bevor. Im Ergebnis einer systematischen Analyse konnten seit 2008 sowohl der Treibstoff-
verbrauch insgesamt um rund 15 Prozent als auch die CO2-Emissionen um 5 Prozent und die Feinstaubbelastung um 6 Prozent gesenkt werden.

