Keine Kompromisse geduldet

Als gesetzliche Grundlage fordert die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) eine hohe Qualität vom Wasserversorger bis zur Zapfstelle im Haus.

Der Genuss oder Gebrauch von Wasser darf die menschliche Gesundheit zu keinem Zeitpunkt gefährden – so schreibt es die Trinkwasserverordnung vor. Dafür Rechnung tragen müssen die Wasserversorger, die Versorgungsnetze betreiben, sowie die Eigentümer beziehungsweise Betreiber von Trinkwasser-Installationen, also Hauseigentümer bzw. -verwalter. Für Hausbesitzer, die ihre Immobilie nur für sich selbst nutzen, sowie für Mieter besteht diese Verpflichtung nicht.

Um die gesetzlich vorgeschriebene hohe Wasserqualität zu sichern, müssen die Verantwortlichen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Wasser muss in seiner chemischen und mikrobiologischen Beschaffenheit zu jedem Zeitpunkt den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen. Die örtlichen Gesundheitsämter haben dies zu überwachen.
  • Beim Gewinnen, Aufbereiten und Verteilen von Wasser sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Das betrifft unter anderem die Bestimmungen des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW).

Regeln weiter verschärft

Bitte beachten Sie: Die Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung ist am 14. Dezember 2012 in Kraft getreten. Sie hat die Qualitätsanforderungen noch einmal verschärft.

Erstmalig Grenzwert für Uran

Zum ersten Mal wurde ein Grenzwert für Uran festgelegt: Die Belastung des Trinkwassers mit dem giftigen Schwermetall darf 10 Mikrogramm (0,010 Milligramm) pro Liter künftig nicht mehr überschreiten. Die TrinkwV reagiert hiermit auf die gesundheitlichen Schäden, die nachweislich auftreten, wenn Uran in erhöhter Konzentration konsumiert wird. In Berlin liegt der Uranwert unter der Nachweisgrenze.

Verschärfte Grenzwerte für Cadmium und Blei

Der Grenzwert für das Schwermetall Cadmium wurde von 5 auf 3 Mikrogramm (0,003 Milligramm) pro Liter Trinkwasser gesenkt.
Ab Dezember 2013 gilt ein verschärfter Blei-Grenzwert von 10 Mikrogramm (0,010 Milligramm) pro Liter Trinkwasser. Beide Werte liegen in dem von uns gelieferten Wasser unterhalb der Nachweisgrenze, können aber durch Materialen in den Hausinstallationen beeinflusst werden.

Untersuchungspflicht auf Legionellen

Für Eigentümer und gewerbliche Betreiber von Trinkwasser-Installationen sieht die neue TrinkwV umfangreiche Aufgaben und Pflichten zum Schutz vor Legionellen vor.

Links

Weitere Informationen zur Trinkwasserverordnung finden Sie hier.

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