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Trinkwasserrohre

Trinkwasserrohrnetz

Das Berliner Trinkwasser wird über ein 7.857 km langes Rohrnetz verteilt und zu 262.000 Hausanschlüssen, 62.000 Hydranten und 90.000 Schiebern gepumpt. Durch konsequente Wartung und planmäßiger Erneuerung geschieht dies durch minimale Verluste.

Lediglich zwei Prozent des Wassers versickern aus den Rohren durch Leckagen. Dieser im internationalen und nationalen Vergleich sehr niedrige Wert ist ein Ergebnis der konsequenten Wartung der Rohre. Zudem wird jährlich ein Prozent des Netzes planmäßig erneuert. Die Anzahl an Schäden an Haupt- und Versorgungsleitungen sinkt im Ergebnis der Wartungsanstrengungen ebenfalls seit Jahren auf im Durchschnitt 2,4 pro Tag. Auch dies ist ein vergleichsweise niedriger Wert.

Der Versorgungsdruck liegt im Rohrnetz zwischen 4,5 und 5,5 bar. Gebäude, für die ein höherer Druck erforderlich ist, haben eigene Druckerhöhungsstationen. Wassertürme werden in Berlin nicht mehr betrieben. Der nach DIN 1988 vorgeschriebene Mindestdruck sollte in jeder Wohnung 2 bar betragen.

Pflege, Wartung und Sanierung

Karte Rohrmetzbetriebsstellen

Rohrnetzbetriebsstellen
Jungfernheide (1), Lichterfelde (2), Mitte (3), Wuhlheide (4), Pankow (5)

Fünf Rohrnetzbetriebsstellen sind in ihren Einzugsbereichen, die sich nicht an Bezirksgrenzen oreintieren,  für die Wartung und Instandhaltung des Rohrnetzes verantwortlich.Vorbeugend werden regelmäßig die Armaturen auf ihre Zugänglichkeit und Funktionstüchtigkeit überprüft und bei Bedarf Hinweisschilder erneuert. Zu den Arbeiten am Trinkwasserrohrnetz gehören auch Spülungen bei Braunfärbung und Trübung oder wenn über längere Zeit kein Wasser aus einem Strang gezapft wurde. Zur Wartung des Rohrnetzes gehört auch eine systematische Lecksuche, die allein an den Hauptleitungen alle vier Jahre durchgeführt wird. Hierzu dienen auch zwei TV-Kamerafahrzeuge, die Leitungen mit selbst fahrenden Kamerarobotern untersuchen.

Es werden auch Arbeiten im Kundenauftrag an den Hausanschlussleitungen ausgeführt, z.B.  bei alten Bleianschlüssen. Im Zuge eines Sonderprogramms werden diese mit Preisvorteil ausgewechselt, damit beim Kunden die gesetzlich ab 2013 vorgegebenen strengen Grenzwerte eingehalten werden können.

Unser Entstörungsdienst steht Tag und Nacht bereit, um bei Rohrbrüchen, defekten Hydranten, eingefrorenen Wasserzählern und beschädigten oder verstopften Abwasserkanälen zum Schadensort zu eilen.

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