111 Kilometer neue und sanierte Leitungen für Berlin

Pressemitteilung vom 18.12.2015
Bilanz 2015: Sanierungsstrategie für weniger Staus und CO2-Ausstoß

111 Kilometer Leitungen haben die Berliner Wasserbetriebe 2015 neu gebaut oder erneuert. Daran haben mit 57 km die Abwasserkanäle den Löwenanteil, was eine Steigerung um 8 km gegenüber dem Vorjahr und um fast 21 km gegenüber 2013 bedeutet. Rund 37 der 57 km wurden mit umwelt- und stadtverträglichen aufgrabelosen Bauverfahren bewältigt, bei denen die alten Kanäle mit neuen Innenrohren, so genannten Inlinern, wieder fit für Jahrzehnte gemacht werden.

„Unsere Kanalsanierungsstrategie setzt auf diese effizienten und ökologischen Verfahren, weil wir damit Staus und Lärm vermeiden und deutlich schneller und kostengünstiger bauen“, betont Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe. Auch die Klimabilanz dieser Bauweise ist positiv. Simon: „Unser Kanal-Schlauchsanierungs-Programm 2015 vermeidet – die Verkehrsentlastung nicht mal mitgerechnet – den Ausstoß von etwa 3.000 Tonnen CO2.“

Hinter den 37 km mit Inlinern sanierten Kanälen stehen rund 600 einzelne Bauabschnitte, die jeweils an nur einem Tag und ohne Buddelei bewältigt worden sind. Denn Inliner werden zwischen den vorhandenen Einsteigschächten in die Kanalisation eingebracht – Deckel auf, Kanal reinigen, Inliner einbauen, Deckel schließen. Um dabei schneller voranzukommen, wurden 2015 erstmals 10 km zu renovierende Kanäle in einem Schlauchprogramm zusammengefasst, ausgeschrieben und arealweise abgearbeitet.

Zu den neuen Abwasserkanälen kommen in diesem Jahr mehr als 54 km neu gebaute Trink- und Abwasserdruckrohre. Aufgrund des guten Zustands des Rohrnetzes mussten in diesem Bereich 2015 rund 3 km weniger als im Vorjahr neu verlegt werden.

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© 2009, Berliner Wasserbetriebe.
Seite Nr. 15281