AquaNES

AquaNES © KWB

Die Wasserversorger Europas stehen vor der Herausforderung, ihre Dienstleistungen zum Wasser an stetig veränderte Bedingungen anpassen zu müssen. Dazu zählen u. a. Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Spurenstoffe.

Das Forschungsprojekt AquaNES soll nun unterstützend neue Kenntnisse über die Synergien einer gezielten Kombination von naturnahen und technischen Verfahren zur Wasseraufbereitung liefern.

An 13 Versuchsstandorten – zwei in Berlin – sollen die Verfahrenskombinationen im realen Betrieb demonstriert werden. Bei den naturnahen Systemen handelt es sich um Uferfiltration, Grundwasseranreicherung und Pflanzenkläranlagen, die mit unterschiedlichen technischen Vor- oder Nachbehandlungsverfahren kombiniert werden.

In Berlin werden zwei Kombinationen untersucht:

  1. Nachgeschalteten biologischen Verfahren für die Ozonung mit dem Schwerpunkt naturnaher Systeme. Dazu werden Pilotversuche in einem Klärwerk durchgeführt, um für eine mögliche Integration einer Ozonung in die bestehende Aufbereitung wichtige Grundlagen zur Effektivität von Nachbehandlungsverfahren zu erarbeiten – insbesondere zur Entfernung von Oxidationsnebenprodukten, Spurenstoffen, Pathogenen und Antibiotikaresistenzgenen.

  2. Nanofiltration an einzelnen Brunnen, um lokal auftretende hohe Konzentrationen von Sulfat und EDTA zu entfernen.

Fördermittelgeber

Horizon 2020The AquaNES project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no. 689450.

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© 2009, Berliner Wasserbetriebe.
Seite Nr. 18563