Wasser im Haushalt - alles unter einem Dach

Körperpflege

Sauber: Zum Baden und Duschen wird mit 40 Prozent das meiste Wasser gebraucht. Dennoch sind Berliner keine Verschwender, denn eher duschen sie kurz, als sich jeden Tag ein Vollbad zu gönnen. Übrigens: Mit dabei ist auch Wasser zum Zähneputzen oder für eine kleine Katzenwäsche zwischendurch.

Essen und Trinken

Gerade einmal 5 Prozent des Wassers werden zur Zubereitung von Essen oder zum Trinken verwendet. Da werden Salate gewaschen, Kartoffeln gekocht und zwischendurch ein Tässchen Tee aufgebrüht oder die Eiswürfel für die Party am Wochenende vorbereitet.

Toilettenspülung

Die Toilettenspülung hat einen Anteil von 31 Prozent am täglichen Wasserbedarf. Trotz Spül-Stopp-Taste. Im Kasten befinden sich zwischen 6 und 9 Liter Wasser, die je nach Spülung zum Teil oder komplett gebraucht werden. Dass es sich hierbei um gutes Trinkwasser handelt, macht gar nichts. Im Gegenteil: Es ist preiswerter, nur ein Leitungssystem zu betreiben, in dem durch striktes Qualitätsmanagement und garantierten Durchfluss die Qualität gesichert ist. Denn auch Wasser kann bei zu langer Stagnation in Leitungen verderben. Dann müsste es zum Trinken und Kochen gekauft werden, was viel teurer wäre.

Waschen und Geschirrspülen

Damit Kleidung und Geschirr blitzblank sind, brauchen Waschmaschine und Geschirrspüler ca. 16,1 Liter pro Tag, also 14 Prozent des Wassers. Das klingt gar nicht viel, bedenkt man, dass nicht jeden Tag Waschtag ist. Und sollte doch einmal ein T-Shirt schmutzig sein und ein sauberer Teller im Schrank fehlen, kann selbst Hand angelegt werden.

Sonstiges

Das ist das Wasser, das jeder Berliner individuell nutzt. So fließen zum Beispiel die restlichen 10 Prozent des Wassers den Zimmerpflanzen zu, die Durst haben. Oder der Boden muss mal wieder kräftig geschrubbt werden.

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© 2009, Berliner Wasserbetriebe.
Seite Nr. 523