Berlins Seen lassen tief blicken

In der OWA Tegel werden dem Wasser durch Flockung, Fällung, Sedimentation und Filtration, die im Klärwerk noch nicht völlig abgebauten abfiltrierbaren Stoffe und Phosphorverbindungen weitestgehend entzogen. Seit 1985 ist es so gelungen, die Sichttiefe in dem früher stark algentrüben Tegeler See auf rund drei Meter zu verzehnfachen. Der Tegeler See ist damit das sauberste Berliner Gewässer im Spree-Havel-System.

Neben dem Schönerlinder Klarwasser wird in der OWA Tegel auch Havelwasser, das aus der Oberhavel über eine Seeleitung in den Zulauf der OWA gepumpt wird, gereinigt. So wird die Anlage gänzlich ausgelastet und der Tegeler See mit jährlich mit rund 90 Millionen Kubikmeter sauberen Wasser ausreichend durchströmt.

Mit der gleichen Technik befreit die Anlage in Beelitzhof (OWA Beelitzhof) seit 1981 Wannseewasser von Phosphorverbindungen, bevor es in die Grunewaldseenkette zur Regulierung des Wasserstandes gepumpt wird.

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© 2009, Berliner Wasserbetriebe.
Seite Nr. 6379