Lichterfelder Kanal grabenlos nicht nur neu, sondern größer

Pressemitteilung vom 15.02.2011
Mahlzeit: Pipe-Eating-Arbeiten in der Mommsen-, Viktoria- und Kyllmannstraße

Die Berliner Wasserbetriebe erneuern in Lichterfelde (Bezirk Steglitz-Zehlendorf) ab dem 21. Februar bis zum Ende dieses Jahres mit einem Investitionsaufwand in Höhe von rund 1,4 Mio. € einen 1.024 m langen Schmutzwasserkanal sowie 26 Schächte. Der aus den 1920er Jahren stammende Steinzeug-Kanal mit einem Innendurchmesser von 175 mm wird gegen einen neuen ausgetauscht, der 75 mm größer ist. Das geschieht schrittweise unter folgenden Straßen bzw. Straßenabschnitten: Viktoriastraße vom Viktoriaplatz bis zum Augustaplatz, Kyllmannstraße vom Viktoriaplatz bis zur Augustastraße und Mommsenstraße von der Kyllmannstraße bis zur Drakestraße.


Die Kanalbauarbeiten werden abschnittsweise in geschlossener Bauweise im so genannten Pipe-Eating-Verfahren ausgeführt. Bei dieser geschlossenen Bauweise entfällt der sonst übliche Grabenaushub zugunsten weniger Start- und Zielschächte, in denen die Vortriebsmaschinen bestückt werden. Beim Pipe-Eating wird ein neuer Kanal mit Vortriebsrohren unterirdisch in gleicher Trasse verlegt. Das geschieht, indem das alte zu erneuernde Rohr „aufgegessen“, d.h. zerkleinert und abgefördert wird. Es muss nur sehr wenig Boden gebaggert und transportiert werden, Parkplätze bleiben erhalten andere Versorgungsleitungen, Gebäude und Straßenbäume werden geschont.


Der Anliegerverkehr wird zu jeder Zeit gewährleistet. Aufgrund zeitlicher und räumlicher Verknüpfungen hinsichtlich der Vielzahl laufender und geplanter Bauarbeiten ist eine enge Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin, der Straßenverkehrsbehörde und dem Tiefbauamt Steglitz-Zehlendorf vereinbart.

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Seite Nr. 8018