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Wasserbetriebe schließen Nino auch 2009 ins Herz

05.12.2008
Futter für den Flusspferdnachwuchs ist gesichert

Die Berliner Wasserbetriebe verlängern die Patenschaft für den vierjährigen Flusspferdknaben Nino im Berliner Zoo. Damit ist sichergestellt, dass der nicht zu unterschätzende Hunger des Heranwachsenden auch im kommenden Jahr gestillt werden kann.

Finanzvorstand Frank Bruckmann sagte bei der symbolischen Scheckübergabe an den Direktor des Berliner Zoos, Dr. Bernhard Blaszkiewitz: „Wir bleiben auch 2009 gern Ninos Pate. Das Hippo ist bei vielen Mitarbeitern der Wasserbetriebe sehr beliebt. Wenn beispielsweise zum Geburtstag Sonderfütterungen oder Gehegeführungen stattfinden, dann übersteigt in unserem Hause die Anzahl der Interessenten die Zahl der möglichen Teilnehmer deutlich.“

Nino ist Mitglied einer fünfköpfigen Herde im Berliner Zoo. Neben der Tagesration von ca. 15 kg Heu, 10 kg Saftfutter (Rübenschnitzel, gekochte Kartoffeln, Äpfeln und Mohrüben), 5 kg Kraftfutter (Pellets und Brot) nippt er auch gelegentlich noch am Gesäuge seiner Mutter Kathi. Der spielerische Umgang mit dem ausgewachsenen Vater Ede ist von Respekt geprägt.

Die traditionsreiche Haltung von Flusspferden im Berliner Zoo blickt auf eine 134-jährige bewegte Geschichte zurück. Vier Jahre davon währt mittlerweile die Unterstützung durch die Berliner Wasserbetriebe. Die ausschließlich in Afrika beheimateten Flusspferde sind in freier Wildbahn schon lange nicht mehr so häufig wie zur Kolonialzeit. 2006 wurden sie in die Rote Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) aufgenommen.

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