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Mineraldünger aus Berliner Klärschlamm
Die Berliner Wasserbetriebe stellen mit einem selbst entwickelten und patentierten Verfahren Dünger aus Klärschlamm her. Damit kann mit dem faktisch nachwachsenden Rohstoff Klärschlamm der auf der Welt endliche Rohstoff Phosphor abgelöst werden. 15 Gramm des Berliner Mineraldüngers genügen übers Jahr, um damit einen Quadratmeter Grünfläche im Berliner Tiergarten für die intensive Freizeitnutzung fit zu machen.
Phosphor als Hauptbestandteil von Dünger wird überwiegend bergmännisch außerhalb Europas gewonnen. Die Vorräte sind endlich und die Preise für diesen Rohstoff steigen. Phosphor ist aber auch im Abwasser. Jeder Mensch scheidet rund zwei Gramm Phosphor pro Tag aus. In den Berliner Klärwerken werden Phosphorverbindungen auf biologische Art und Weise mit Hilfe von Mikroorganismen aus dem Abwasser entfernt und im Klärschlamm gebunden. Unter bestimmten Bedingungen kann dieser Phosphor wieder freigesetzt werden. Dabei kam es immer wieder zu ungewollten Kristallisationsprozessen, die den Betrieb störten.
Aus dieser Not wurde mit einem unternehmenseigenen Forschungsprojekt eine Tugend gemacht. Und zwar in Gestalt eines inzwischen patentierten Verfahrens, bei dem die Kristallisation kontrolliert an einer bestimmten Stelle abläuft und die Kristalle gezielt aus dem System entfernt werden können. Das erzeugte Salz enthält neben dem Phosphor die Nährstoffe Stickstoff und Magnesium. Es ist hygienisch einwandfrei, analytisch überwacht und durch die Mineralien-Kombination Gartenfachleuten zufolge ideal für unsere Böden.
Seit 2008 besitzen die Wasserbetriebe die Genehmigung das Produkt Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP) zu vermarkten. Bis Ende 2009 werden täglich drei bis vier Tonnen des mineralischen Langzeitdüngers produziert und an Düngemittelhersteller verkauft.
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15.01.2010Zudem 3.000 Euro aus „Tatort“-Dreh für Obdachlose gespendet
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04.01.2010Der nachwachsende Rohstoff Klärschlamm wird zu Strom und Wärme
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22.12.2009Ausschreibung für die kommenden zehn Jahre gewonnen
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18.12.2009
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08.12.2009Am Weigandufer in Neukölln entsteht ein intelligentes Öko-Speichersystem
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25.11.2009Wasserbetriebe-Gesellschafter RWE und Veolia spendieren SodaJets
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30.10.2009Zwischen Helmholtzstraße und Siemensstraße wird gebaut
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30.10.2009Maßnahmen zur Erhaltung des Natura 2000-Gebietes Wasserwerk Tegel
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29.10.2009Früheres Baustraßen-Provisorium bekommt dauerhaften Sinn
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28.10.200933 Mio. € in komplette Erneuerung des Klärwerks Münchehofe investiert
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14.10.2009Wasserrohre in Haus und Garten frühzeitig vor Frost schützen
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30.09.2009Pankow: Berliner Wasserbetriebe investieren 2,2 Mio. € in moderne Leitungen
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24.09.2009Arbeit bei der Schaffung von neuen Standards gewürdigt
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04.09.2009Bio-Brotbox und Trinkflasche auch in diesem Jahr für alle Erstklässler
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04.09.2009
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31.08.2009Familienfest am 5. September / Live-Musik u.a. mit Ohrbooten und Oceana
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15.07.2009Striktes Energiemanagement und Klärschlamm als nachwachsender Rohstoff
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06.07.2009In Wansdorf wird seit 1999 Abwasser aus Berlin und Brandenburg geklärt
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18.06.2009Deutsche Umwelttechnik für Klärwerke in Yuanping und Nanchang
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16.06.2009Wasserversorger gründen Arbeitsgemeinschaft zur Sicherung einer naturnahen Trinkwassergewinnung
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11.06.2009Am 13. Juni beantworten das Kompetenzzentrum Wasser Berlin und die Berliner Wasserbetriebe auf der Langen Nacht der Wissenschaften alle Fragen rund ums Wasser
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09.06.2009Rekordbeteiligung beim 5x5-km-Lauf im Tiergarten
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14.04.20093,2 Mio. € am Klärwerk Stahnsdorf umweltfreundlich investiert
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26.02.2009
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28.01.2009Technik-Vorstand Dr.-Ing. Georg Grunwald: Kein Königsweg zur 4. Klärstufe – die Innovationen gibt es bereits, nun müssen sie sinnvoll eingesetzt werden
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19.01.2009Kompensation für Flächenverlust im Friedenthal-Park
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19.12.2008Technischer Service für 19.000 Menschen im Landkreis Barnim
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10.12.2008Für die meisten Berliner ändern sich unter dem Strich Kosten nicht oder kaum

