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Testen der Wasserqualität

Uferfiltration bringt Licht in den Boden

Mit dem interdisziplinären Forschungsprogramm NASRI (Natural and Artificial Systems for Recharge and Infiltration) untersuchte das Kompetenzzentrum Wasser Berlin die Vorgänge bei der Uferfiltration, um die Qualität von Roh- und Trinkwasser zu verbessern.

Von 2002 bis 2006 untersuchten im Rahmen dieses Programms Experten das Verhalten von pathogenen Bakterien und Viren sowie organischen Spurenstoffen und Algengiften bei der Uferfiltration und der künstlichen Grundwasseranreicherung. Das in den Boden infiltrierte Oberflächenwasser wird auf dem Weg zu den Brunnen in seiner Beschaffenheit deutlich verbessert. Die hierfür maßgeblichen Prozesse wie biologischer Abbau unter aeroben oder anoxischen Bedingungen sowie Filtration und Adsorption konnten identifiziert werden und das Prozessverständnis konnte insgesamt erweitert werden.

Mit den Ergebnissen von NASRI kann die Rohwasser- und damit auch die Trinkwasserqualität entsprechend dem Vorsorgeprinzip nachhaltig gesichert werden. Die Resultate sind für uns von außerordentlicher Bedeutung, da in Berlin über zwei Drittel des für die Trinkwasserversorgung geförderten Grundwassers durch Uferfiltrat und künstlich angereichertes Grundwasser gewonnen werden. Dieses bislang umfangreichste Forschungsprojekt von uns sowie der Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH wurde mit 3 Mio. Euro von uns und Veolia Wasser finanziert.

Seerosen auf einem Teich
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