Pressemitteilung vom 12.08.2010

Täglich 10.000 Trinkwasser-Schlauchbeutel für Görlitz

Berliner Wasserbetriebe helfen der Neiße-Stadt technisch und personell

Die Berliner Wasserbetriebe helfen der Stadt Görlitz (Sachsen) bei der Bewältigung der Flutfolgen. Dort war das Wasserwerk in Folge der Überschwemmung vorüber-gehend ausgefallen, Flusswasser war in die Rohre eingedrungen und hatte die Trinkwasserqualität zunichte gemacht. Um den Görlitzer Bürgern schnell Wasser zum Trinken und Kochen anbieten zu können, haben die Berliner Wasserbetriebe am Sonntag, dem 8. August, einen Trinkwasser-Tankwagen sowie eine erste Ladung mit 8.000 Trinkwasser-Schlauchbeuteln á einem Liter zur Verfügung gestellt. Seither wurden täglich jeweils weitere 10.000 Trinkwasserbeutel verpackt und in die Neiße-Stadt gebracht. Die Beutel werden mit einer mobilen Anlage im Berliner Wasserwerk Friedrichshagen produziert.

Außerdem haben Spezialisten der Berliner Wasserbetriebe die Stadtwerke Görlitz bei der Wiederinbetriebnahme des Wasserwerkes vor Ort und auch aus Berlin technisch beraten.

„Mein Görlitzer Kollege hat mich am Sonntag angerufen und um Unterstützung gebeten“, sagt Wasserbetriebe-Vorstandschef Jörg Simon. „Dem haben wir
gern entsprochen.“ Auch bei den Hochwassern 1997 an der Oder in Brandenburg und 2002 an der Elbe und ihren Nebenflüssen in Sachsen haben die Berliner Wasserbetriebe umfangreiche technische und personelle Hilfe geleistet.

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