Innovative Technologien im Einsatz

Nur drei Prozent unserer Abwasserkanäle sind groß genug, um von unseren Beschäftigten per Begehung kontrolliert zu werden. Für den Rest holen wir uns Hilfe von kleinen Spezialisten: Kanalrobotern. Mit ihren Kameras helfen sie uns, Schäden an Abflussrohren rechtzeitig zu erkennen und zu beheben.

Weil unser Kanalnetz fast 10.000 Kilometer lang ist, möchten wir seinen Zustand mehr und mehr automatisiert erfassen. Bisher mussten unserer Expertinnen und Experten die Bilder der Kanalroboter manuell auswerten. Künftig setzen wir auf automatisierte Bilderkennung: Eine neue Generation von Kamerarobotern in Kombination mit präzisen Bilderkennungsverfahren legt den Grundstein für die automatisierte Schadenserkennung. Für diese innovative Technologie haben wir erfolgreich ein Pilotprojekt zusammen mit Partnern aus der Wissenschaft durchgeführt. Wenn alles nach Plan läuft, erhalten unsere Fachkräfte künftig nur noch Aufnahmen von relevanten Schäden und sorgen dann für deren Behebung. So behalten sie jederzeit den Überblick über den Zustand des Kanalnetzes.

Digitale Lösungen allerorten

Auch in vielen anderen Bereichen unserer täglichen Arbeit kommen innovative Verfahren zum Einsatz: von der Fernablesung von Wasserzählern bis hin zu einem digitalen Atlas unserer Abwasserdruckleitungen, der auf Knopfdruck alle Informationen zu Abwassermenge und -förderrichtung bereithält. Das spart im Havariefall viel Zeit.

Mit diesen und vielen anderen innovativen Technologien machen wir unser Kanal- und Leitungsnetz fit für die Zukunft. Doch so digital und innovativ wir auch sind: Unsere Dienstleistung wird immer eine ganz persönlich erfahrbare bleiben: die ständige Lieferung von frischem Trinkwasser und die sichere und umweltgerechte Behandlung des Abwassers.