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01.09.2015

Kanal am Halleschen Ufer muss abgestützt werden

Durchfahrt Mehringdamm – Wilhelmstraße bis Mitte September gesperrt

Um den Landwehrkanal bei Starkregen besser gegen Überläufe aus der Kanalisation zu schützen, vergrößern die Berliner Wasserbetriebe seit März einen Mischwasserkanal unter dem Halleschen Ufer und der Wilhelmstraße in Kreuzberg. Bis Ende November wird dieser Kanal auf einer Länge von 220 m auf Durchmesser zwischen 100 und 120 cm erweitert und damit teilweise mehr als verdoppelt. Dabei wird in Etappen gearbeitet, um jederzeit zwei Spuren für den Verkehr am Halleschen Ufer zu sichern.

Die Arbeiten liegen insgesamt im Zeitplan. Allerdings wurde in fünf Metern Tiefe eine in keinem Plan verzeichnete sogenannte Torflinse gefunden. Zur Abstützung des neuen Kanals wurde eine zusätzliche, aufwändige Pfahlgründung erforderlich. Aus diesem Grund verzögert sich die aktuelle Bauphase, in der die Wilhelmstraße in Nord-Richtung gesperrt ist. Diese Fahrspur wird nicht Ende August, sondern erst Mitte September 2015 wieder freigegeben. Aus Süden kommende Autofahrer, die in Richtung Hallesches Ufer unterwegs sind, bitten wir, den Bereich großräumig zu umfahren. Entsprechende Hinweisschilder am Platz der Luftbrücke und an der Yorkstraße weisen darauf hin.

Zusätzlicher Bauabschnitt unter der U-Bahn ab Dezember 2015

Zudem haben wir uns in Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin, der BVG sowie dem Wasser- und Schifffahrtsamt entschlossen, den ursprünglich später geplanten Neubau des Notüberlaufs für den neuen Mischwasserkanal in den Landwehrkanal unter dem U-Bahn-Viadukt direkt ab Dezember 2015 im Anschluss an das laufende Bauvorhaben zu erledigen. Dafür kann die derzeitige Fahrbahnverschwenkung genutzt werden und spätere neue Sperrungen werden vermieden. So bleiben unverändert zwei Fahrspuren am Halleschen Ufer und auf der Nord-Süd-Strecke (Wilhelmstraße – Mehringdamm) befahrbar. Diese Arbeiten dauern in Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin, der BVG und dem Wasser- und Schifffahrtsamt ein halbes Jahr.

Siehe dazu auch unsere Presseinformation vom 26. März 2015.