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Gemälde historischer Hochbehälter und Steigrohrturm

Unternehmensgeschichte

Seit über 160 Jahren versorgen die Berliner Wasserbetriebe Berlin mit Trinkwasser und behandeln das Abwasser. Heute sichern wir die Trinkwasserversorgung für 3,8 Millionen Berlinerinnen und Berliner und reinigen das Abwasser mit modernster und innovativer Technik. Damit sind wir eines der größten Unternehmen mit langer Erfahrung in der Wasserbranche.

1852

Abschluss eines Vertrags der Preußischen Staatsregierung mit den englischen Unternehmern Fox und Crampton über die Versorgung der Stadt Berlin mit fließendem Wasser.

1856

Inbetriebnahme des ersten Wasserwerks der Berlin Waterworks Company vor dem Stralauer Tor.

Gemälde Wasserwerk Stralauer Tor
1856 | Inbetriebnahme des ersten Wasserwerks der Berlin Waterworks Company vor dem Stralauer Tor.
1873

Kauf der Berlin Waterworks Company durch die Stadt Berlin. Bildung einer Städtischen Baukommision für die Kanalisation Berlins unter Leitung von James Hobrecht und Baustart mit dem Radialsystem III an der Schöneberger Straße (Kreuzberg). 

James Hobrecht
1873 | Der preußische Stadtplaner James Hobrecht legte die Grundlagen für die Kanalisation Berlins.
1878

Gründung der Charlottenburger Wasserwerke AG, die die südwestlichen Vororte Berlins versorgte.
Formelle Übernahme der bisher erstellten Entwässerungsanlagen durch einen Betriebsdirektor.

1889 | Plan vom Wasserwerk Charlottenburg
1889 | Plan vom Wasserwerk Charlottenburg © Wittmer.
1886

Baubeginn Kanalisation für die Stadt Charlottenburg technisch nach Berliner Vorbild.

1896

Baustart für Kanalisation in der Stadt Spandau, die in der Altstadt wie in Berlin ebenfalls als Mischkanalisation ausgeführt wurde.

Mitarbeiter vom Klärwerk Spandau posieren für ein Foto.
1903 | Klärwerk Spandau.
1911

Das Wasserwerk Stolpe – das fünftgrößte der heute neun Berliner Wasserwerke – geht als Gemeindewasserwerk von Pankow in Betrieb.

1929 | Außenansicht vom Maschinenhaus Wasserwerk Stolpe.
1929 |Das Maschinenhaus vom Wasserwerk Stolpe.
1920

Groß-Berlin entsteht aus acht Städten, 59 Gemeinden und 27 Gutsbezirken. Zu den drei Berliner Wasserwerken (Friedrichshagen, Tegel und Wuhlheide) kommen damit 18 weitere hinzu. Die Werke von „Charlotte Wasser“ (Beelitzhof, Johannisthal, Jungfernheide, Teufelssee und Tiefwerder) sind damals noch nicht dabei. Aus mehr als 50 Einzelverwaltungen der vorher selbständigen Kommunen wird die Deputation für Kanalisationswerke, Güter und Forsten geformt.

1923

Die Stadtgüter und Forsten Berlins werden ausgegliedert, die Stadtentwässerung der Tiefbaudeputation zugeschlagen. 

1924

Gründung der Berliner Städtische Wasserwerke AG im Eigentum der Stadt Berlin.

Historische Fotografie Wasserwerk Stralauer Tor
Wasserwerk Stralauer Tor
1937

Die Berliner Städtische Wasserwerke AG wird Eigenbetrieb der Stadt.

Historische Fotografie Pumpwerk Holzmarktstraße
Pumpwerk Holzmarktstraße
1945

Zusammenschluss der Berliner Städtische Wasserwerke und der Charlottenburger Wasser- und Industriewerke AG als Eigenbetrieb Berliner Wasserwerke.

Historische Fotografie Reparaturen nach Bombentreffer
1945 | Reparaturen nach Bombentreffer auf einen großen Regenüberlaufkanal.
1949

Teilung der Stadt Berlin. Danach Spaltung der Berliner Wasserversorgung und Stadtentwässerung.

Historische Fotografie Kriegsschäden an Leitungen
1945 | Kriegsschäden.
1951

Zusammenlegung der Berliner Stadtentwässerung und der Berliner Wasserwerke in Berlin (Ost) zu den Groß-Berliner Wasser- und Entwässerungswerken.

Luftbild des Klärwerks Ruhleben
1963 | Inbetriebnahme des Klärwerks Ruhleben.
1964

Bildung des VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Berlin in Berlin (Ost).

1967

Überführung der Anstalt Berliner Stadtentwässerung in einen Eigenbetrieb von Berlin unter dem Namen Berliner Entwässerungswerke in Berlin (West).

Historisches Luftbild Wasserwerk Tegel
1967 | Neubau des Wasserwerks Tegel.
1974

Mit dem Bau des Klärwerks Marienfelde hat West-Berlin jetzt zwei Kläranlagen.

1969 | Bau des Maschinenhauses vom Klärwerk Marienfelde
1969 | Bau des Maschinenhauses vom Klärwerk Marienfelde.
1987

Mit der Inbetriebnahme des Klärwerks Schönerlinde – damals Klärwerk Nord – wird das letzte Berliner Rieselfeld für die Verrieselung von Schwarzwasser stillgelegt.
 

Außenansicht Klärwerk Schönerlinde
1987 | Außenansicht Klärwerk Schönerlinde.
1988

Fusion der Berliner Wasserwerke und der Berliner Entwässerungswerke zu den Berliner Wasser-Betrieben in Berlin (West).

Wasserturm Neukölln 1987
1987 | Wasserturm Neukölln
1989

Ein Viertel des West-Berliner Abwassers fließt zur Reinigung noch nach Ost-Berlin bzw. ins Umland.

1990

Die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Berlin (Ost) wird Eigenbetrieb von Berlin.

Wasserturm und historischer Steigrohrturm in Prenzlauer Berg
1999 | Wasserturm und historischer Steigrohrturm, Prenzlauer Berg
1991

Einstellung der Seewasseraufbereitung im Wasserwerk Friedrichshagen. Damit wird ganz Berlin aus Grundwasser versorgt und das Trinkwasser braucht keine Chlorung mehr.
 

1992

Fusion der Berliner Wasser-Betriebe und der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Berlin zu den Berliner Wasserbetrieben.

Handschlag auf die Vertragsunterzeichnung zur Fusion zu den Berliner Wasserbetrieben
1989 | Vertragsunterzeichnung im Museum im Wasserwerk.
1994

Umwandlung der Berliner Wasserbetriebe in eine Anstalt des öffentlichen Rechts.

1999

Teilprivatisierung. Vivendi (heute Veolia) und RWE bilden ein Konsortium, das 49,9 Prozent der Anteile an der Berlinwasser Holding AG und den Berliner Wasserbetrieben erwirbt.

Fassade der Unternehmenszentrale
1999 | Unternehmenszentrale der Berliner Wasserbetriebe
2001

Gründung der Kompetenzzentrum Wasser Berlin (KWB) gGmbH, gemeinsam mit der Berlinwasser Holding GmbH und der Technologiestiftung Berlin als unabhängiges Forschungsinstitut für angewandte Forschung, Beratung und Innovation.

2012

Das Land Berlin erwirbt die RWE-Anteile und erhöht damit seinen Anteil von 50,1 Prozent auf 75,05 Prozent. Privater Gesellschafter mit einem Anteil von 24,95 Prozent bleibt Veolia.

Berlin-Mitte mit Unternehmenszentrale der Berliner Wasserbetriebe
2012 | Unternehmenszentrale der Berliner Wasserbetriebe in Berlin-Mitte.
2013

Das Berliner Abgeordnetenhaus beschließt den Rückkauf der Veolia-Anteile an den Wasserbetrieben durch das Land.
Damit sind die Berliner Wasserbetriebe wieder vollständig in öffentlichem Eigentum

2014

Im Juni 2014 wurde die Berliner Stadtwerke GmbH gegründet. Die Stadtwerke sind ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Berliner Wasserbetriebe und der wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklung Berlins verpflichtet.

Zu den Berliner Stadtwerken

2018

Gründung der Berliner Regenwasseragentur zusammen mit dem Land Berlin zur Unterstützung der Berliner Verwaltung, Planer und Bürger bei der Umsetzung dezentraler Lösungen für einen neuen Umgang mit Regenwasser, damit Berlin wassersensibler und klimaangepasster wird.

Zur Berliner Regenwasseragentur

2022

Gründung der Ausbildungscampus der Berliner Wasserbetriebe gGmbH als Betreiberin unseres AQUA.Campus für digitale Aus- und Weiterbildung.

2025 | AQUA.Campus
2025 | AQUA.Campus.
2030

Wie sieht Berlin übermorgen aus? - Ein Blick in die Zukunft

Starkregen sowie Trockenheit als akute Ausprägungen des Klimawandels, die wachsende Stadt, Digitalisierung in nahezu allen Bereichen des Lebens und wachsende gesellschaftliche Anforderungen an uns - die Wasser- und Energiewirtschaft steht vor großen Herausforderungen.

Unsere Antwort ist die Zukunftsstrategie 2030

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