Regenwassereinleitung

Mit dem Hinweisblatt zur „Begrenzung von Regenwassereinleitungen bei Bauvorhaben in Berlin (BReWa-BE)“ vom Juli 2021 hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die Vorgabe gemacht, dass in Zukunft nur noch so viel Niederschlagswasser in die Kanalisation oder Gewässer eingeleitet werden darf, wie von den Grundstücken im „natürlichen“ Zustand (d. h. ohne Bebauung oder Versiegelung) abfließen würde.

Bei Bauvorhaben im Einzugsbereich der Mischkanalisation sind Regenwassereinleitungen grundsätzlich nicht mehr möglich. Nur in begründeten Ausnahmefällen werden Regenwassereinleitungen durch die Berliner Wasserbetriebe zugelassen und entsprechend den örtlichen Gegebenheiten weitgehende Einleitbeschränkungen ausgesprochen.

Ist im Einzugsbereich der Regenwasserkanalisation oder bei Direkteinleitungen eine vollständige Bewirtschaftung des Regen­wassers auf dem Grundstück aufgrund objektiver Rahmenbedingungen nicht umsetzbar, ist dies in Form eines Fachgutachtens zu begründen.

Was ist zu tun?

Stellen Sie in wenigen Schritten eine Voranfrage zur Regenwassereinleitung:

  1. Bitte füllen Sie das Kontaktformular aus und beachten dabei besonders die Angaben der Punkte 2 und 3.

  2. Tragen Sie folgende Angaben in das Feld Betreff ein:

    • Lage des Grundstücks, Straße, Hausnummer, Bezirk

  3. Nennen Sie uns im Freitextfeld Eingabe:

    • die Flurstücknummer(n), der Flur und die Gemarkung (falls bekannt)
    • die Grundstücksgröße
    • die Größe der Dach- und versiegelten Flächen, die sie an den öffentlichen Kanal anschließen möchten

  4. Nach Eingang und Sichtung Ihrer Voranfrage informieren wir Sie zeitnah über die Bedingungen zur Regenwassereinleitung.

Kontakt

Schreiben Sie uns, wenn Sie Bauherr, Planer, Investor oder Bezirk sind und frühzeitig Informationen über die Bedingungen zur Regenwassereinleitung benötigen.