Wasserwissen

Wissenwertes rund um das Thema Wasser, was Sie dafür tun können, um die lebensnotwendige Ressource auch für nachfolgende Generationen zu schützen.

Kleine Wasserkunde

Kleine Wasserkunde

Man stelle sich vor: Auf einem Tisch stehen vier Becher. In jedem von ihnen eine andere Sorte Wasser: Mineralwasser, Tafelwasser, Heilwasser und Trinkwasser aus dem Hahn.

Zugegeben – auf den ersten Blick könnten wir wahrscheinlich nur Stilles und Sprudelndes auseinander halten und auch der Geschmack verrät zwar einiges über den Mineralgehalt, nicht aber über Herkunft und Wasserart. Tatsächlich jedoch hat jede von ihnen besondere Eigenschaften. Grund genug also, die vier Becher einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wasserbedarf des Körpers

Wasserbedarf des Körpers

Der menschliche Körper besteht zu etwa zwei Dritteln aus Wasser. Damit wir uns wohlfühlen, muss dieser Anteil konstant gehalten werden. Das erfordert eine tägliche Wasserzufuhr von 2 bis 2,5 Litern. An heißen Tagen oder durch Sport kann sich der Bedarf um das Drei- bis Vierfache erhöhen. Unter normalen Bedingungen verlieren wir allein beim Schwitzen über die Haut täglich rund 0,5 Liter Wasser. Gleiches gilt für die Atmung. Über die Nieren scheiden wir rund 1,5 Liter Harnflüssigkeit aus.

Erfahren Sie, warum Wasser für uns Menschen so wichtig ist und was passiert, wenn wir unseren Wasserhaushalt nicht permanent ausgleichen.

Wasser im Haushalt

Wasser im Haushalt

Durchschnittlich nutzt jeder Berliner pro Kopf und Tag 110 Liter Wasser. Doch wo genau bleibt das Wasser?

Virtuelles Wasser

Virtuelles Wasser

Neben dem direkten Wassergebrauch, benötigt jeder Deutsche im Durchschnitt weitere 4.000 Liter sogenanntes virtuelles Wasser. Dieses Wasser kommt aus anderen Ländern und wird für die Produktion von Fleisch, Obst, Kleidung oder die Durchführung von Dienstleistungen verbraucht.

Ein Beispiel:

Wer außerhalb der Saison Erdbeeren oder Spargel genießen möchte, greift z. B. zu Importen aus Südspanien, Marokko oder Peru. In diesen Regionen herrscht Wassermangel. Die Bewässerung der riesigen Erdbeer- und Spargelfelder – unter anderem durch illegal gebohrte Brunnen – lässt den Grundwasserspiegel weiter sinken. Ein Teufelskreis.

Unser Tipp: Greifen Sie zu heimischen Produkten. Durch den Einkauf regionaler Saisonware reduzieren Sie Ihren indirekten Wassergebrauch. Auch das schont die Umwelt und schützt die Ressource Wasser. Und zwar weltweit. Auch bei der Herstellung von Textilien - insbesondere aus Baumwolle - fallen immense Mengen von virtuellem Wasser an.

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Damit unsere Umwelt geschützt wird ist es wichtig, Putzmittel richtig zu dosieren. Wir geben Ihnen ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten.

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Wir nutzen Wasser zum Kochen, Duschen, Blumen gießen und natürlich zum Trinken. Abfall, der im WC entsorgt wird, führt zu Störungen in der Kanalisation und unseren Klärwerken. Feste Abfälle, Speisereste, Medikamente, Farbreste, Lösungsmittel und andere Chemikalien gehören deshalb nicht in die Toilette. Einmal im Wasser, können Schadstoffe nur schwer wieder daraus entfernt werden. Helfen Sie mit, Ihr Wasser zu schützen!

Mikroplastik vermeiden

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Kosmetika, Kleidung oder Autoreifen - viele Alltagsbegleiter enthalten oder verursachen Mikroplastik und belasten damit die Umwelt. Das Berliner Trinkwasser ist frei von Mikroplastik, doch im Abwasser sind Mikroplastikpartikel zunehmend nachweisbar. Daher ist jeder dazu aufgerufen, Einträge von Mikroplastik im Abwasser zu verhindern. Auf unserer Service-Seite klären wir Sie zu diesem Thema auf.

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Wussten Sie, dass Wasser in Berlin im Kreislauf bewirtschaftet wird? Der funktioniert nahezu natürlich, wenn wir Grundwasser ohne chemische Zusätze aufbereiten und durch unsere Rohre in der Stadt verteilen. Das benutzte Wasser nehmen wir wieder zurück, leiten es durch Kanäle ins Klärwerk und nach Reinigung wieder in die Natur. Die größte Herausforderung besteht darin, auch die unsichtbaren Schadstoffe herauszufiltern. Denn bewusst und unbewusst hinterlässt der Mensch viele mikroskopisch kleine Spuren, die sich nur mit aufwändigen Verfahren wieder entfernen lassen.

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